Neben der Akupunktur mit Nadeln oder Laserstiften ist in den letzten
Jahren die Methode der sog. Gold-Akupunktur entwickelt worden.
"Gold-Akupunktur" heißt, dass in Akupunkturpunkte 24-karätige
Goldpartikel implantiert werden. Wichtig ist, dass der behandelnde
Tierarzt eine fundierte Ausbildung in Akupunkturtechnik erworben hat und
die Akupunkturpunkte genau trifft. Wird das Gold ohne die Berücksichtigung
der Akupunkturpunkte nur in die Nähe des betroffenen Gelenks
eingebracht, ist der Erfolg fraglich.
Mit Hilfe der Goldimplantation werden bisher vor allem Gelenkbeschwerden
(Arthrosen) behandelt. Diese Beschwerden sind meist sehr schmerzhaft und
können zu einer Bewegungseinschränkung führen. Durch das Einbringen
der Goldpartikel soll eine weitreichende Schmerztherapie erreicht und
die Beweglichkeit wieder hergestellt werden.
Wir haben unsere Roberta vor einigen Monaten mit Goldakupunktur behandeln
lassen. Roberta hat Spondylosen an der Wirbelsäule und leidet unter dem
sog. Cauda-equina-Syndrom. Sie konnte oft nur schlecht laufen, nicht springen
und brauchte ständig Schmerzmittel. Nach der Behandlung bei Dr.
Schulze in Kamen verbesserte sich ihr Zustand zusehends und heute läuft
und tobt sie ganz ohne Schmerzmittel herum, macht in Maßen Agility und
ist ein fröhlicher, weitgehend schmerzfreier/schmerzarmer Hund.