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zur Goldakupunktur/Goldimplantation
(der folgende Text von Dr.
Schulze in Kamen wurde mit seiner ausdrücklichen Genehmigung hier
eingestellt, der Link führt direkt zur website von Dr. Schulze.)
Goldakupunktur
von
Erhard Schulze, Kamen
Neben
der Akupunktur mit Nadeln oder Laserstiften ist in den letzten Jahren
die Methode der sog. Gold-Akupunktur entwickelt worden.
"Gold-Akupunktur" heißt, dass in Akupunkturpunkte 24-karätige
Goldpartikel implantiert werden.
Welche
Erkrankungen können mit Gold-Akupunktur behandelt werden?
Mit Hilfe der Goldimplantation werden bisher vor allem Gelenkbeschwerden
(Arthrosen) behandelt. Diese Beschwerden sind meist sehr schmerzhaft und
können zu einer Bewegungseinschränkung führen. Am häufigsten
behandelt werden beim Hund die Hüftgelenke. Aber auch andere
Gelenke wie Knie, Sprunggelenk, Schulter und Ellbogen,
sowie Verknöcherungen im Bereich der Wirbelsäule können
behandelt werden.
Was kann mit
Goldimplantaten erreicht werden?
Die Therapieform stellt in erster Linie eine Schmerztherapie dar.
Ist sie erfolgreich, stellt sich zudem eine größere Beweglichkeit
ein. Die Lebensfreude des Tieres wird deutlich gesteigert. Die
Goldimplantation ist jedoch, wie auch andere Therapieverfahren, nicht in
der Lage, Veränderungen an den Gelenken zu beseitigen.
In den meisten Fällen ist nach einer gewissen Zeit keine
Medikamentengabe mehr notwendig, in wenigen Fällen kann die Dosis
zumindest verringert werden. Natürlich gibt es auch Fälle, bei denen
die Goldimplantation nicht hilft. Der Anteil liegt jedoch bei weniger
als 10 %.
Wie lange wirkt
die Goldimplantation?
Diese Therapie ist ein einmaliger Eingriff. Nach bisherigen Erfahrungen
wirkt die Implantation ein Leben lang. Durch Röntgenkontrollen konnte
nachgewiesen werden, dass die Implantate im Körper nicht wandern und
sich auch nicht "verbrauchen".
Welche
Nebenwirkungen sind zu erwarten?
Welche Risiken bestehen?
Bisher konnten, im Gegensatz zu anderen Verfahren, als Folge der
Goldimplantation keine negativen Nebenwirkungen festgestellt werden.
Eine Nachsorge wie bei anderen Operationen ist nicht erforderlich. Es
bleibt auch im Normalfall keine Narbe zurück.
Die Risiken sind sehr gering. Zur Implantation der Goldstücke ist eine
leichte Narkose notwendig, die im Bedarfsfall durch ein Gegenmittel
wieder vorzeitig aufgehoben werden kann. Diese Art der Narkose wird auch
von älteren Tieren gut toleriert.
Ein kritischer Punkt liegt in dem versehentlichen Implantieren des
Goldes in ein Gelenk. Eine genaue Kenntnis der Lage der Akupunkturpunkte
sowie eine sorgfältige Vorgehensweise bei der Implantation durch Tierärzte
mit fundierter Akupunkturerfahrung reduzieren dieses Risiko jedoch
erheblich.
Theoretisch wären das Auftreten einer lokalen Infektion oder eine Abstoßungsreaktion
des Körpers möglich. Solche Reaktionen sind allerdings bisher nicht
bekannt geworden.
Was geschieht,
wenn die Goldimplantation nicht wirkt?
In diesen Fällen behindern oder stören die Goldstücke eine
anderweitige Therapie nicht. Weder eine naturheilkundliche, eine
medikamentöse oder eine operative Therapie werden hierdurch behindert
oder gar verhindert.
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