Inhalt:

Home
Hunde
Rennmäuse
Fun
Gästebuch
Kontakt
Impressum

 

Rexis Tagebuch

 

Endlich zu Hause

 

22. Dezember 2000 – Endlich Zuhause!!!

23. Dezember 2000 – Ein anstrengender Tag für den Dicken...

24. Dezember 2000 – Überall Haare...

26. Dezember 2000 – Schneespaziergang

27. Dezember 2000 – Futtersorgen

28. Dezember 2000 – Zum ersten Mal in der Stadt

30. Dezember 2000 – Zum Tierarzt

01. Januar 2001 – Gesunde Leckerchen und Spielstunde im Garten

05. Januar 2001 – Schon wieder zum Tierarzt

06. Januar 2001 – Große Aufräumaktion

07. Januar 2001 – Endlich „humpelfrei“!

 

 

 

22. Dezember 2000 – Endlich Zuhause!!!

 

Endlich haben wir heute unseren Dicken nach Hause gebracht bekommen! Jochen kam abends mit dem Hund an und blieb noch eine kleine Weile. Als er dann gefahren ist, hat Rex gar nicht mehr groß nach ihm gesucht, sondern hat sich zu uns in die Küche gelegt und gedöst. Das er die Treppe nicht rauf darf, hat er schnell kapiert: wir sind noch ungefähr 1000x die Treppe rauf, um es ihm abzugewöhnen und so nach dem 999sten "Nein, bleib!" hatte er genug und hat die Treppe weitgehend ignoriert.

 

 

23. Dezember 2000 – Ein anstrengender Tag für den Dicken...

 

Heute war sein Tag etwas stressig, aber er verkraftet alles ganz gut. Vormittags musste/durfte er im Auto mit (bei meinem Fahrstil kotzt er bisher nicht) zur Bank und in diverse Geschäfte. Er hat ganz brav im Auto gewartet - auch bei den Läden, wo‘s etwas länger gedauert hat. Zum Fressnapf durfte er mit rein, was er aber schnell bereut hat: er musste Maulkörbe anprobieren, was ihm überhaupt nicht gefallen hat. Er war zapplig aber lieb und hat etwa 15 von den Dingern ganz geduldig ohne knurren oder brummen anprobiert, bis endlich einer passte. Dann wollte er allerdings nur noch raus aus dem Laden - so schnell wie möglich: nicht einmal das Leckerli, das die Verkäuferin ihm anbot wollte er haben (draußen schon - da war seine Welt wieder in Ordnung!!!).

Mittagsspaziergang war schön. Die Gegend ist so übersichtlich, dass er 80% der Strecke ohne Leine laufen kann. Er bleibt nah bei und kommt sofort auf Zuruf.

Ansonsten hat sich auch schon alles gut eingespielt. Unsere guten Vorsätze schwinden dahin:

Regel 1 (der Hund liegt auf gar keinen Fall in der Küche herum) und Regel 2 (er kann an Lieblingsplätzen Decken haben aber NICHT mitten im Weg) sind weitgehend außer Kraft gesetzt: er hat neben dem Küchentisch eine seiner Decken liegen und pennt da ganz entspannt, während wir in der Küche sind. Regel 3 (der Korb steht nicht mitten in der Diele herum) wurde schon gestern abend aufgegeben - die Nische gefiel ihm nicht. Jetzt hat sein Korb den zentralen Platz in der Diele und wir hampeln drum herum.

Ansonsten ist er immer dabei, im Bad (wir sind morgens noch nicht einig, wer die Fußmatte im Bad haben darf...) auf‘m Klo (interessiert ihn sehr...) vor der Dusche (er würde gern mit rein, darf aber nicht...) in der Küche (so langsam sieht er ein, dass er nicht unter den Küchentisch passt) und auf jedem einzelnen noch so kurzen Gang egal wohin, was ihm außerordentlich gut gefällt.

Er hatte heute seine erste Begegnung mit Pferden, die ihm einen gehörigen Respekt eingeflößt haben: er wollte gerne einen gaaaanz großen Bogen um diese Riesentiere machen und war völlig verzweifelt, als Christian diese unheimlichen Kameraden auch noch gestreichelt hat!

Er meldet sich, wenn er muss (wo hat er das gelernt???) und würde für Hüttenkäse auch schreiben lernen :-))) Das Futter schmeckt ihm und die Medis kriegt er als Leckerchen und ist ganz wild drauf (dieser Hund frisst einfach alles!).

Nachmittags musste er das erste Mal alleine zu Hause bleiben, da wir den Kombi für die noch in der Wohnung verbliebenen Kisten brauchten. Das klappte völlig problemlos: er hat nicht gejammert und schlief tief und fest im Korb, als wir wieder kamen. Bis auf die bekannten Einschränkungen ist er wirklich ein Traumhund!

 

 

24. Dezember 2000 – Überall Haare...

 

Habe heute eine ganze Stunde lang Küche, Diele und Bad gewischt und danach erst einmal den Hund auf kahle Stellen untersucht. Wie kann ein Hund derart viele Haare in so kurzer Zeit verlieren??? Dem Hund geht es bestens, er hat noch genug Haare übrig behalten und ich finde mich so langsam damit ab, von nun an täglich ausgiebig zu wischen. Der nächste Hund wird ein Chinesischer Nackthund!!!

 

 

26. Dezember 2000 – Schneespaziergang

 

Es hat geschneit!!! Bei schönstem Sonnenschein und einigen Zentimetern Schnee hat der Spaziergang heute großen Spaß gemacht. Rexi liebt Schnee, jagt mit großem Vergnügen Schneebällen nach (und ist völlig erstaunt, dass er sie nicht finden und bringen kann...) und versucht ständig, den Schnee, der von meinen Schuhen hoch spritzt, zu fangen!

 

 

 

27. Dezember 2000 – Futtersorgen

 

Rex frisst schlecht! Heute morgen hat er sein Futter nicht angerührt, obwohl er gestern abend nur eine halbe Portion gefressen hatte. Ich habe den Napf weggestellt aber er schien auch über den Tag keinen rechten Hunger zu bekommen. Abends hat er auch kaum was gefressen. An der Futtersorte liegt’s wohl nicht, denn wir hatten ihm heute Nachmittag noch eine andere Sorte gekauft, die ihm aber auch keine Begeisterungsstürme entlocken kann...!

Er ist aber munter und fröhlich. Er freut sich riesig, wenn es raus geht und war auf den Spaziergängen und bei der Spielstunde im Garten (bei schönstem Schneewetter!) fröhlich wie eh und je! Wir waren sehr schön hier über die Felder spazieren und Rexi durfte die meiste Zeit ohne Leine laufen, was ihn sichtlich begeistert. Er bleibt gut in der Nähe und kommt auch sofort zurück, wenn man ihn ruft. Wir haben das zuerst hier auf der Wiese unterhalb vom Forstweg ausprobiert und es klappte sehr gut. Jetzt darf er überall dort von der Leine, wo man schön weit kucken kann (weiter als er auf jeden Fall, was nicht besonders schwierig ist...) und wir leinen ihn sofort wieder an, wenn die Gegend unübersichtlich wird oder jemand am Horizont erscheint...!

Das neue Halsband mit seiner Plakette sieht sehr schick aus!!! Ne, was wird man eitel als Hundebesitzer...

 

 

28. Dezember 2000 – Zum ersten Mal in der Stadt

 

Christians Geburtstag! Nach dem Morgenspaziergang (bei schönstem Schneewetter und Sonnenschein) und einem ausführlichen Geburtstagsfrühstück habe ich Rex sein Futter bereitet. Anfänglich schien er an der Prozedur zwar interessiert, lies den Napf dann aber links liegen und legte sich wieder auf seine Decke neben dem Küchentisch. Ansonsten ist er fit und munter, er scheint nur keinen rechten Appetit zu haben.

Dann ging‘s ab in die Stadt. Rex sprang auf dem Parkplatz mal wieder völlig unkontrolliert aus dem Auto – wir müssen einen Strick zum Anbinden kaufen! Maulkorb auf und los:  am Anfang war er sehr aufgeregt und zog wie verrückt an der Leine aber nach einigen hundert Metern hatte er sich beruhigt und das Ziehen ging auf ein erträgliches Maß zurück. Christian hat im Bürgerbüro unsere Ummeldung in Angriff genommen, während Rex und ich durch die Stadt marschiert sind. Im Großen und Ganzen war unser Dicker eigentlich ganz brav, der Maulkorb scheint ihn nicht zu stören. Leider hinderte ihn der Maulkorb auch nicht daran, viermal Passanten anzugiften... Im sehr engen Laden beim Schlüsseldienst war er allerdings sehr lieb und wartete brav und geduldig. Ich denke, für den Anfang war die Tour schon ganz o.k.

Auf der Resttour (Energiewerke, Fressnapf) blieb er im Auto. Leider hatte er da noch sein gestriges Abendessen erbrochen (natürlich nicht auf die Decke, sondern daneben und in alle Ritzen...). Im Fressnapf haben wir einen wunderschönen Gurt erstanden, der in den Sicherheitsgurt eingeklinkt wird und unseren Hund künftig am unkontrollierten Verlassen des Autos hindern soll!

Zur Wohnungsübergabe nochmals zur Wohnung – Rex wartete geduldig im Auto; anschließend sind Rex und Christian noch in den Elektromarkt, wo Christian einen Heizlüfter fürs Bad (immer noch keine Heizung!!!) und Batterien erstanden und Rex (zum Glück mit Maulkorb versehen) die Verkäuferin, die ihn (trotz Warnung von Christian) streicheln wollte, angepöbelt aber sie ist zum Glück nicht allzu sehr erschrocken.

Wieder zu Hause habe ich mit dem Dicken noch einen sehr schönen und ausgiebigen Spaziergang gemacht, anschließend sind Christian und ich nach Dortmund zum Maredo gefahren, während Rex zu Hause schön geschlafen hat.

 

 

Rex frisst sein Abendessen nicht aus dem Napf (auch die andere Futtersorte nicht) und Christian füttert es ihm aus der Hand, da wir uns so langsam Sorgen machen, dass er so wenig in den Magen kriegt. Daraufhin mit Jochen telefoniert, der meinte, Rex sei nie ein großer Fresser gewesen (wie konnte er dann nur so dick werden...?) und wir sollten uns, wenn er sonst fit sei, keine Sorgen machen. Er gab mir noch den Tipp, Rexis Fressen künftig mit Fleischbrühe „aufzuwerten“, das werden wir morgen mal ausprobieren.

 

 

30. Dezember 2000 – Zum Tierarzt

 

Wir sind heute mit Rex zum Tierarzt gefahren, da er ganz offensichtlich große Schmerzen hat und kaum laufen kann. Er hatte zu nichts Lust und war kaum zu bewegen, seinen Korb zu verlassen. Auch die sonst so geliebten Spaziergänge machten ihm keinen rechten Spaß und er war sehr apathisch. Beim Tierarzt hat er zwar schrecklich geheult aber die Untersuchung ging ohne größeres Trara (natürlich mit Maulkorb) ab. Die Ärztin wollte ihn unbedingt auf dem Untersuchungstisch haben und Rexi wollte auf keinen Fall da rauf, so dass in diesem Punkt ein kurzer Kampf entbrannte, den Rexi aber gegen 4 Leute (Ärztin, Helferin und wir beide) verloren hat. Als er oben auf dem Tisch stand und der sichere Boden so weit weg war, war er auch schon nicht mehr ganz so mutig und deutlich friedlicher. Er hat zwei Spritzen gegen die Schmerzen bekommen und 30 Tabletten Rimadyl verschrieben gekriegt. Die Tierärztin hat auch sein Ohr inspiziert und uns andere Ohrentropfen aufgeschrieben. Zu Hause angekommen ging es ihm schon sichtlich besser und er war wieder deutlich aktiver. Wir haben mit dem immer noch viel geliebten Kordelknoten noch etwas im Garten gespielt und es ansonsten mit zwei kleineren Spaziergängen ruhig angehen lassen. Seit er weniger Schmerzen hat, frisst er auch wieder etwas besser.

 

 

Rex hat mich heute endgültig davon überzeugt, dass wir ihn ruhigen Gewissens an Sylvester zu Hause lassen können und ihn die Knallerei wirklich nicht stört,  Geräusche jedweder Art scheinen ihn ja ohnehin nicht zu interessieren. Ich habe heute, nachdem ich ein paar Sachen auf den Dachboden gebracht hatte, die Bodentreppe wieder einrasten lassen. Anscheinend hat  Christian die Flurlampe wohl doch nicht richtig befestigt: als die Bodentreppe mit großen Getöse einrastete, knallte die Flurlampe mit einem noch größeren Getöse zu Boden und zersprang in tausend Teile. Ich habe mich bei dem Knall fürchterlich erschreckt aber unser alter Wachhund lag eine Treppe tiefer friedlich in seinem Korb und schlief selig weiter...! Uns kam heute schon der Verdacht, dass die Beschreibung vom Tierheim falsch war: es ist gar kein Deutscher Schäferhund sondern ein Deutscher Schläferhund – er verpennt wirklich den größten Teil des Tages!

 

 

01. Januar 2001 – Gesunde Leckerchen und Spielstunde im Garten

 

Dem Dicken geht es besser! Er humpelt zwar noch, ist aber ansonsten gut gelaunt und wieder richtig fit! Ich habe heute mehr oder weniger zufällig festgestellt, dass unser Rexi sehr gerne Apfelschnitze isst – Klasse, das sind kalorienarme und gesunde Leckerchen!

Da heute ziemliches Dreckwetter war (windig und regnerisch und unglaublich kalt...) sind die Spaziergänge etwas kürzer ausgefallen (Rex wollte auch nicht recht raus). dafür haben wir noch schön im Garten gespielt – der Kordelknoten ist momentan wieder hoch im Kurs!!! Ich versuche mit vielen Leckerchen, ihm beizubringen, dass er das Spielzeug auf „Gib“ auch wieder hergeben muss. Mit Leckerchen funktioniert es gut, da lässt er es sofort fallen; ohne Leckerchen funktioniert es überhaupt nicht, da denkt er, das Spiel ginge weiter...! Wir arbeiten dran...

 

 

05. Januar 2001 – Schon wieder zum Tierarzt

 

Rexi musste heute zur Nachkontrolle und zur Impfung zum Tierarzt. Nachdem wir das letzte Mal bei Frau Krause waren, waren wir heute bei Herrn Sülberg (selbe Praxis). Er hat sich sehr viel Zeit für Rexis diverse Beschwerden und Macken genommen und uns gut und ausführlich beraten. Rexi soll dringend abnehmen – auf meine Anmerkung, er habe doch schon so schön abgenommen, kam nur ein „Ach du lieber Himmel...!“. Na, das wird schon noch, ich kann ihn ja schließlich nicht auf Nulldiät setzen. Das Traumgewicht lautet nun 38 kg. Wie wiegt man eigentlich einen Hund dieser Größenordnung???

Die Impfung ging ganz schnell und problemlos aber Dr. Sülberg wollte Rexis Ohren gründlich saubermachen, was ein ziemlicher Kampf war. Nach zehn Minuten war der arme Rex, der zuerst fürchterlich geknurrt und dann fürchterlich gejault hat (es tat ihm wohl ziemlich weh...!), völlig abgekämpft und Christian, ich und Herr Sülberg schweißgebadet – aber das Öhrchen ist jetzt gut sauber und wir hoffen, dass die Entzündung dann auch völlig zurück geht. Wir haben noch die Adresse eines Hundepsychologen in Menden bekommen und ich werde dort mal anrufen, vielleicht kann er ja bei der Lösung des Aggressionsproblems eine gute Hilfe sein...

Der neu erstandene Gurt für’s Auto ist prima: man kann jetzt endlich die Klappe aufmachen, ohne dass der Hund herausgeschossen kommt und womöglich noch vors nächste Auto läuft. Er ermöglicht auch so schöne Erziehungsmaßnahmen wie absitzen lassen vor dem Aussteigen usw. Das einzige, was der Gurt auch nicht verhindern kann ist, dass Rexi die Gelegenheit des ab- und einhakens nutzt, um mir kräftig durchs Gesicht zu schlecken – igitt! Außerdem muss Rex das handling mit dem Gurt noch etwas üben: er tüddelt sich immer ziemlich ein, wenn er so rumhampelt...

Rex frisst wieder sehr gut und schleckt den Napf bis aufs letzte Krümelchen leer.

 

 

06. Januar 2001 – Große Aufräumaktion

 

Wir haben heute einen großen Räumtag eingelegt und endlich einmal in der Diele die restlichen Kisten sortiert und weggeräumt, das Gästebett aufgebaut und in der Hütte zumindest die Wege frei geräumt. Rexi hatte natürlich immer und überall seine Nase drin und hat auch kräftig mitgeholfen:

 

 

 

07. Januar 2001 – Endlich „humpelfrei“!

 

Hurra! Seit heute humpelt unser Dicker nicht mehr!!! Nachdem er morgens auf der kurzen Runde fast gar nicht mehr gehumpelt hat, sind wir nachmittags auf den Dulo zum Spaziergang gefahren. Rexi humpelte erst überhaupt nicht mehr. Nachdem er ein paar Stöckchen hinterher gejagt war, war das Humpeln ganz leicht wieder da, aber nur für einige Minuten. Wir haben eine Kompromisslösung für das Stöckchenspiel, das er ja so liebt aber eigentlich der Gelenke wegen nicht darf: er muss jetzt vor dem Werfen absitzen. Damit ist der Start etwas gebremst und er springt nicht nach dem Stock. Ganz verzichten möchten wir auf das Spiel nicht, da es sein absolutes Lieblingsspiel ist.

Merkwürdige Begegnung mit einem anderen Hundebesitzer: Leider war es bei dem schönen Wetter natürlich sehr voll da oben. Eine Weile konnten wir dem Gedrömmel ausweichen aber irgendwann führte unser Weg wieder zu den ausgetretenen Pfaden zurück. Also Rexi an die Leine (zum Glück hatten wir daran gedacht, die Flexi mit zu nehmen...) und auf die Spazierwege. Wir hatten den Spazierweg noch nicht ganz erreicht, da kam uns – seinen Besitzern ca. 200m voraus – ein Dobermann-Joungster, vielleicht 5-6 Monate alt, entgegen geschossen. Er war sehr an Rexi interessiert und Rex natürlich wieder mal total verunsichert und am Knurren. Das störte den kleinen Racker natürlich überhaupt nicht und – oh Wunder – seine Besitzer noch viel weniger. Also habe ich aus voller Kehle – die Leute waren wirklich sehr weit weg – „Vorsicht“ gerufen. Die Antwort lies nicht lange auf sich warten: „Warum???“. Mir war nicht ganz klar, was an meiner Warnung unklar gewesen sein könnte aber Christian rief schon zurück: „Unserer beißt!!!“ – Keine Reaktion, der kleine Racker sauste in immer engeren Kreisen um uns herum und Rex stellte, mittlerweile von mir am Halsband gehalten, den Pelz, knurrte und bellte wie verrückt und war völlig am Ende, der Kleine kam trotzdem immer näher und nahm die Drohung offensichtlich nicht ernst. Christian rief nach einiger Zeit, in der nichts passierte, dann noch mal: „Bitte rufen Sie Ihren Hund zurück!!!“ Antwort: „Warum???“; Christian: „Weil er sonst gebissen wird...!!!“ – der Joungster ist mittlerweile fast bis in Reichweite von Rexis Zähnen heran und ist in keiner Weise beunruhigt und ich habe mittlerweile Sorge, dass ich am Ende mitten im Gerangel stehe und auch noch was abkriege. Da erschallt endlich die Antwort des so entspannten Hundehalters, der immer noch mindestens 150m weit weg ist und sich in keiner Weise beeilt: „Macht nix, ich hab‘ noch einen...“. Da blieb mir dann doch die Spucke weg – was denken sich solche Leute? Zum Glück lies sich der kleine Kerl von Christian vertreiben, sonst hätte er dank seiner Besitzer womöglich ein paar böse Schrammen davon getragen...

 

 

 

Aktueller Eintrag Im Tierheim Endlich zu Hause 2001 2002 2003

 

Nach oben