22.
Dezember 2000 – Endlich Zuhause!!!
Endlich
haben wir heute unseren Dicken nach Hause gebracht bekommen! Jochen kam
abends mit dem Hund an und blieb noch eine kleine Weile. Als er dann
gefahren ist, hat Rex gar nicht mehr groß nach ihm gesucht, sondern hat
sich zu uns in die Küche gelegt und gedöst. Das er die Treppe nicht
rauf darf, hat er schnell kapiert: wir sind noch ungefähr 1000x die
Treppe rauf, um es ihm abzugewöhnen und so nach dem 999sten "Nein,
bleib!" hatte er genug und hat die Treppe weitgehend ignoriert.
23.
Dezember 2000 – Ein anstrengender Tag für den Dicken...
Heute
war sein Tag etwas stressig, aber er verkraftet alles ganz gut.
Vormittags musste/durfte er im Auto mit (bei meinem Fahrstil kotzt er
bisher nicht) zur Bank und in diverse Geschäfte. Er hat ganz brav im
Auto gewartet - auch bei den Läden, wo‘s etwas länger gedauert hat.
Zum Fressnapf durfte er mit rein, was er aber schnell bereut hat: er
musste Maulkörbe anprobieren, was ihm überhaupt nicht gefallen hat. Er
war zapplig aber lieb und hat etwa 15 von den Dingern ganz geduldig ohne
knurren oder brummen anprobiert, bis endlich einer passte. Dann wollte
er allerdings nur noch raus aus dem Laden - so schnell wie möglich:
nicht einmal das Leckerli, das die Verkäuferin ihm anbot wollte er
haben (draußen schon - da war seine Welt wieder in Ordnung!!!).
Mittagsspaziergang
war schön. Die Gegend ist so übersichtlich, dass er 80% der Strecke
ohne Leine laufen kann. Er bleibt nah bei und kommt sofort auf Zuruf.
Ansonsten
hat sich auch schon alles gut eingespielt. Unsere guten Vorsätze
schwinden dahin:
Regel
1 (der Hund liegt auf gar keinen Fall in der Küche herum) und Regel 2
(er kann an Lieblingsplätzen Decken haben aber NICHT mitten im Weg)
sind weitgehend außer Kraft gesetzt: er hat neben dem Küchentisch eine
seiner Decken liegen und pennt da ganz entspannt, während wir in der Küche
sind. Regel 3 (der Korb steht nicht mitten in der Diele herum) wurde
schon gestern abend aufgegeben - die Nische gefiel ihm nicht. Jetzt hat
sein Korb den zentralen Platz in der Diele und wir hampeln drum herum.
Ansonsten
ist er immer dabei, im Bad (wir sind morgens noch nicht einig, wer die
Fußmatte im Bad haben darf...) auf‘m Klo (interessiert ihn sehr...)
vor der Dusche (er würde gern mit rein, darf aber nicht...) in der Küche
(so langsam sieht er ein, dass er nicht unter den Küchentisch passt)
und auf jedem einzelnen noch so kurzen Gang egal wohin, was ihm außerordentlich
gut gefällt.
Er
hatte heute seine erste Begegnung mit Pferden, die ihm einen gehörigen
Respekt eingeflößt haben: er wollte gerne einen gaaaanz großen Bogen
um diese Riesentiere machen und war völlig verzweifelt, als Christian
diese unheimlichen Kameraden auch noch gestreichelt hat!
Er
meldet sich, wenn er muss (wo hat er das gelernt???) und würde für Hüttenkäse
auch schreiben lernen :-))) Das Futter schmeckt ihm und die Medis kriegt
er als Leckerchen und ist ganz wild drauf (dieser Hund frisst einfach
alles!).
Nachmittags
musste er das erste Mal alleine zu Hause bleiben, da wir den Kombi für
die noch in der Wohnung verbliebenen Kisten brauchten. Das klappte völlig
problemlos: er hat nicht gejammert und schlief tief und fest im Korb,
als wir wieder kamen. Bis auf die bekannten Einschränkungen ist er
wirklich ein Traumhund!
24.
Dezember 2000 – Überall Haare...
Habe
heute eine ganze Stunde lang Küche, Diele und Bad gewischt und danach
erst einmal den Hund auf kahle Stellen untersucht. Wie kann ein Hund
derart viele Haare in so kurzer Zeit verlieren??? Dem Hund geht es
bestens, er hat noch genug Haare übrig behalten und ich finde mich so
langsam damit ab, von nun an täglich ausgiebig zu wischen. Der nächste
Hund wird ein Chinesischer Nackthund!!!
26.
Dezember 2000 – Schneespaziergang
Es
hat geschneit!!! Bei schönstem Sonnenschein und einigen Zentimetern
Schnee hat der Spaziergang heute großen Spaß gemacht. Rexi liebt
Schnee, jagt mit großem Vergnügen Schneebällen nach (und ist völlig
erstaunt, dass er sie nicht finden und bringen kann...) und versucht ständig,
den Schnee, der von meinen Schuhen hoch spritzt, zu fangen!
27.
Dezember 2000 – Futtersorgen
Rex
frisst schlecht! Heute morgen hat er sein Futter nicht angerührt,
obwohl er gestern abend nur eine halbe Portion gefressen hatte. Ich habe
den Napf weggestellt aber er schien auch über den Tag keinen rechten
Hunger zu bekommen. Abends hat er auch kaum was gefressen. An der
Futtersorte liegt’s wohl nicht, denn wir hatten ihm heute Nachmittag
noch eine andere Sorte gekauft, die ihm aber auch keine Begeisterungsstürme
entlocken kann...!
Er
ist aber munter und fröhlich. Er freut sich riesig, wenn es raus geht
und war auf den Spaziergängen und bei der Spielstunde im Garten (bei
schönstem Schneewetter!) fröhlich wie eh und je! Wir waren sehr schön
hier über die Felder spazieren und Rexi durfte die meiste Zeit ohne
Leine laufen, was ihn sichtlich begeistert. Er bleibt gut in der Nähe
und kommt auch sofort zurück, wenn man ihn ruft. Wir haben das zuerst
hier auf der Wiese unterhalb vom Forstweg ausprobiert und es klappte
sehr gut. Jetzt darf er überall dort von der Leine, wo man schön weit
kucken kann (weiter als er auf jeden Fall, was nicht besonders schwierig
ist...) und wir leinen ihn sofort wieder an, wenn die Gegend unübersichtlich
wird oder jemand am Horizont erscheint...!
Das
neue Halsband mit seiner Plakette sieht sehr schick aus!!! Ne, was wird
man eitel als Hundebesitzer...
28.
Dezember 2000 – Zum ersten Mal in der Stadt
Christians
Geburtstag! Nach dem Morgenspaziergang (bei schönstem Schneewetter und
Sonnenschein) und einem ausführlichen Geburtstagsfrühstück habe ich
Rex sein Futter bereitet. Anfänglich schien er an der Prozedur zwar
interessiert, lies den Napf dann aber links liegen und legte sich wieder
auf seine Decke neben dem Küchentisch. Ansonsten ist er fit und munter,
er scheint nur keinen rechten Appetit zu haben.
Dann
ging‘s ab in die Stadt. Rex sprang auf dem Parkplatz mal wieder völlig
unkontrolliert aus dem Auto – wir müssen einen Strick zum Anbinden
kaufen! Maulkorb auf und los: am
Anfang war er sehr aufgeregt und zog wie verrückt an der Leine aber
nach einigen hundert Metern hatte er sich beruhigt und das Ziehen ging
auf ein erträgliches Maß zurück. Christian hat im Bürgerbüro unsere
Ummeldung in Angriff genommen, während Rex und ich durch die Stadt
marschiert sind. Im Großen und Ganzen war unser Dicker eigentlich ganz
brav, der Maulkorb scheint ihn nicht zu stören. Leider hinderte ihn der
Maulkorb auch nicht daran, viermal Passanten anzugiften... Im sehr engen
Laden beim Schlüsseldienst war er allerdings sehr lieb und wartete brav
und geduldig. Ich denke, für den Anfang war die Tour schon ganz o.k.
Auf
der Resttour (Energiewerke, Fressnapf) blieb er im Auto. Leider hatte er
da noch sein gestriges Abendessen erbrochen (natürlich nicht auf die
Decke, sondern daneben und in alle Ritzen...). Im Fressnapf haben wir
einen wunderschönen Gurt erstanden, der in den Sicherheitsgurt
eingeklinkt wird und unseren Hund künftig am unkontrollierten Verlassen
des Autos hindern soll!
Zur
Wohnungsübergabe nochmals zur Wohnung – Rex wartete geduldig im Auto;
anschließend sind Rex und Christian noch in den Elektromarkt, wo
Christian einen Heizlüfter fürs Bad (immer noch keine Heizung!!!) und
Batterien erstanden und Rex (zum Glück mit Maulkorb versehen) die Verkäuferin,
die ihn (trotz Warnung von Christian) streicheln wollte, angepöbelt
aber sie ist zum Glück nicht allzu sehr erschrocken.
Wieder
zu Hause habe ich mit dem Dicken noch einen sehr schönen und
ausgiebigen Spaziergang gemacht, anschließend sind Christian und ich
nach Dortmund zum Maredo gefahren, während Rex zu Hause schön
geschlafen hat.
Rex
frisst sein Abendessen nicht aus dem Napf (auch die andere Futtersorte
nicht) und Christian füttert es ihm aus der Hand, da wir uns so langsam
Sorgen machen, dass er so wenig in den Magen kriegt. Daraufhin mit
Jochen telefoniert, der meinte, Rex sei nie ein großer Fresser gewesen
(wie konnte er dann nur so dick werden...?) und wir sollten uns, wenn er
sonst fit sei, keine Sorgen machen. Er gab mir noch den Tipp, Rexis
Fressen künftig mit Fleischbrühe „aufzuwerten“, das werden wir
morgen mal ausprobieren.
30.
Dezember 2000 – Zum Tierarzt
Wir
sind heute mit Rex zum Tierarzt gefahren, da er ganz offensichtlich große
Schmerzen hat und kaum laufen kann. Er hatte zu nichts Lust und war kaum
zu bewegen, seinen Korb zu verlassen. Auch die sonst so geliebten
Spaziergänge machten ihm keinen rechten Spaß und er war sehr
apathisch. Beim Tierarzt hat er zwar schrecklich geheult aber die
Untersuchung ging ohne größeres Trara (natürlich mit Maulkorb) ab.
Die Ärztin wollte ihn unbedingt auf dem Untersuchungstisch haben und
Rexi wollte auf keinen Fall da rauf, so dass in diesem Punkt ein kurzer
Kampf entbrannte, den Rexi aber gegen 4 Leute (Ärztin, Helferin und wir
beide) verloren hat. Als er oben auf dem Tisch stand und der sichere
Boden so weit weg war, war er auch schon nicht mehr ganz so mutig und
deutlich friedlicher. Er hat zwei Spritzen gegen die Schmerzen bekommen
und 30 Tabletten Rimadyl verschrieben gekriegt. Die Tierärztin hat auch
sein Ohr inspiziert und uns andere Ohrentropfen aufgeschrieben. Zu Hause
angekommen ging es ihm schon sichtlich besser und er war wieder deutlich
aktiver. Wir haben mit dem immer noch viel geliebten Kordelknoten noch
etwas im Garten gespielt und es ansonsten mit zwei kleineren Spaziergängen
ruhig angehen lassen. Seit er weniger Schmerzen hat, frisst er auch
wieder etwas besser.
Rex
hat mich heute endgültig davon überzeugt, dass wir ihn ruhigen
Gewissens an Sylvester zu Hause lassen können und ihn die Knallerei
wirklich nicht stört, Geräusche
jedweder Art scheinen ihn ja ohnehin nicht zu interessieren. Ich habe
heute, nachdem ich ein paar Sachen auf den Dachboden gebracht hatte, die
Bodentreppe wieder einrasten lassen. Anscheinend hat
Christian die Flurlampe wohl doch nicht richtig befestigt: als
die Bodentreppe mit großen Getöse einrastete, knallte die Flurlampe
mit einem noch größeren Getöse zu Boden und zersprang in tausend
Teile. Ich habe mich bei dem Knall fürchterlich erschreckt aber unser
alter Wachhund lag eine Treppe tiefer friedlich in seinem Korb und
schlief selig weiter...! Uns kam heute schon der Verdacht, dass die
Beschreibung vom Tierheim falsch war: es ist gar kein Deutscher Schäferhund
sondern ein Deutscher Schläferhund – er verpennt wirklich den größten
Teil des Tages!
01.
Januar 2001 – Gesunde Leckerchen und Spielstunde im Garten
Dem
Dicken geht es besser! Er humpelt zwar noch, ist aber ansonsten gut
gelaunt und wieder richtig fit! Ich habe heute mehr oder weniger zufällig
festgestellt, dass unser Rexi sehr gerne Apfelschnitze isst – Klasse,
das sind kalorienarme und gesunde Leckerchen!
Da
heute ziemliches Dreckwetter war (windig und regnerisch und unglaublich
kalt...) sind die Spaziergänge etwas kürzer ausgefallen (Rex wollte
auch nicht recht raus). dafür haben wir noch schön im Garten gespielt
– der Kordelknoten ist momentan wieder hoch im Kurs!!! Ich versuche
mit vielen Leckerchen, ihm beizubringen, dass er das Spielzeug auf
„Gib“ auch wieder hergeben muss. Mit Leckerchen funktioniert es gut,
da lässt er es sofort fallen; ohne Leckerchen funktioniert es überhaupt
nicht, da denkt er, das Spiel ginge weiter...! Wir arbeiten dran...
05.
Januar 2001 – Schon wieder zum Tierarzt
Rexi
musste heute zur Nachkontrolle und zur Impfung zum Tierarzt. Nachdem wir
das letzte Mal bei Frau Krause waren, waren wir heute bei Herrn Sülberg
(selbe Praxis). Er hat sich sehr viel Zeit für Rexis diverse
Beschwerden und Macken genommen und uns gut und ausführlich beraten.
Rexi soll dringend abnehmen – auf meine Anmerkung, er habe doch schon
so schön abgenommen, kam nur ein „Ach du lieber Himmel...!“. Na,
das wird schon noch, ich kann ihn ja schließlich nicht auf Nulldiät
setzen. Das Traumgewicht lautet nun 38 kg. Wie wiegt man eigentlich
einen Hund dieser Größenordnung???
Die
Impfung ging ganz schnell und problemlos aber Dr. Sülberg wollte Rexis
Ohren gründlich saubermachen, was ein ziemlicher Kampf war. Nach zehn
Minuten war der arme Rex, der zuerst fürchterlich geknurrt und dann fürchterlich
gejault hat (es tat ihm wohl ziemlich weh...!), völlig abgekämpft und
Christian, ich und Herr Sülberg schweißgebadet – aber das Öhrchen
ist jetzt gut sauber und wir hoffen, dass die Entzündung dann auch völlig
zurück geht. Wir haben noch die Adresse eines Hundepsychologen in
Menden bekommen und ich werde dort mal anrufen, vielleicht kann er ja
bei der Lösung des Aggressionsproblems eine gute Hilfe sein...
Der
neu erstandene Gurt für’s Auto ist prima: man kann jetzt endlich die
Klappe aufmachen, ohne dass der Hund herausgeschossen kommt und womöglich
noch vors nächste Auto läuft. Er ermöglicht auch so schöne
Erziehungsmaßnahmen wie absitzen lassen vor dem Aussteigen usw. Das
einzige, was der Gurt auch nicht verhindern kann ist, dass Rexi die
Gelegenheit des ab- und einhakens nutzt, um mir kräftig durchs Gesicht
zu schlecken – igitt! Außerdem muss Rex das handling mit dem Gurt
noch etwas üben: er tüddelt sich immer ziemlich ein, wenn er so
rumhampelt...
Rex
frisst wieder sehr gut und schleckt den Napf bis aufs letzte Krümelchen
leer.
06.
Januar 2001 – Große Aufräumaktion
Wir
haben heute einen großen Räumtag eingelegt und endlich einmal in der
Diele die restlichen Kisten sortiert und weggeräumt, das Gästebett
aufgebaut und in der Hütte zumindest die Wege frei geräumt. Rexi hatte
natürlich immer und überall seine Nase drin und hat auch kräftig
mitgeholfen:
07.
Januar 2001 – Endlich „humpelfrei“!
Hurra!
Seit heute humpelt unser Dicker nicht mehr!!! Nachdem er morgens auf der
kurzen Runde fast gar nicht mehr gehumpelt hat, sind wir nachmittags auf
den Dulo zum Spaziergang gefahren. Rexi humpelte erst überhaupt nicht
mehr. Nachdem er ein paar Stöckchen hinterher gejagt war, war das
Humpeln ganz leicht wieder da, aber nur für einige Minuten. Wir haben
eine Kompromisslösung für das Stöckchenspiel, das er ja so liebt aber
eigentlich der Gelenke wegen nicht darf: er muss jetzt vor dem Werfen
absitzen. Damit ist der Start etwas gebremst und er springt nicht nach
dem Stock. Ganz verzichten möchten wir auf das Spiel nicht, da es sein
absolutes Lieblingsspiel ist.
Merkwürdige
Begegnung mit einem anderen Hundebesitzer: Leider war es bei dem schönen
Wetter natürlich sehr voll da oben. Eine Weile konnten wir dem Gedrömmel
ausweichen aber irgendwann führte unser Weg wieder zu den ausgetretenen
Pfaden zurück. Also Rexi an die Leine (zum Glück hatten wir daran
gedacht, die Flexi mit zu nehmen...) und auf die Spazierwege. Wir hatten
den Spazierweg noch nicht ganz erreicht, da kam uns – seinen Besitzern
ca. 200m voraus – ein Dobermann-Joungster, vielleicht 5-6 Monate alt,
entgegen geschossen. Er war sehr an Rexi interessiert und Rex natürlich
wieder mal total verunsichert und am Knurren. Das störte den kleinen
Racker natürlich überhaupt nicht und – oh Wunder – seine Besitzer
noch viel weniger. Also habe ich aus voller Kehle – die Leute waren
wirklich sehr weit weg – „Vorsicht“ gerufen. Die Antwort lies
nicht lange auf sich warten: „Warum???“. Mir war nicht ganz klar,
was an meiner Warnung unklar gewesen sein könnte aber Christian rief
schon zurück: „Unserer beißt!!!“ – Keine Reaktion, der kleine
Racker sauste in immer engeren Kreisen um uns herum und Rex stellte,
mittlerweile von mir am Halsband gehalten, den Pelz, knurrte und bellte
wie verrückt und war völlig am Ende, der Kleine kam trotzdem immer näher
und nahm die Drohung offensichtlich nicht ernst. Christian rief nach
einiger Zeit, in der nichts passierte, dann noch mal: „Bitte rufen Sie
Ihren Hund zurück!!!“ Antwort: „Warum???“; Christian: „Weil er
sonst gebissen wird...!!!“ – der Joungster ist mittlerweile fast bis
in Reichweite von Rexis Zähnen heran und ist in keiner Weise beunruhigt
und ich habe mittlerweile Sorge, dass ich am Ende mitten im Gerangel
stehe und auch noch was abkriege. Da erschallt endlich die Antwort des
so entspannten Hundehalters, der immer noch mindestens 150m weit weg ist
und sich in keiner Weise beeilt: „Macht nix, ich hab‘ noch
einen...“. Da blieb mir dann doch die Spucke weg – was denken sich
solche Leute? Zum Glück lies sich der kleine Kerl von Christian
vertreiben, sonst hätte er dank seiner Besitzer womöglich ein paar böse
Schrammen davon getragen...