14.
August 2003 – Robertas erster Tag zu Hause
Heute
haben wir Roberta im Helenenhof abgeholt. Zuerst war sie nicht
sonderlich begeistert, als es nach einem kurzen Spaziergang am Tor vom
Tierheim vorbei in Richtung Auto gehen sollte, aber dann ist sie doch
brav ins Auto eingestiegen (eine ganz neue Erfahrung für uns, einen
Hund zu haben, der einfach so ins Auto springt und nicht mit viel Ächzen
hineingehoben werden muss...).
Zu
Hause angekommen, untersuchte Roberta erst einmal das Haus: sehr (!!!)
vorsichtig und zaghaft schaute sie sich alles an (vor allem das große Körbchen
wurde erst einmal aus gebührender Entfernung mit langgestrecktem Hals
vorsichtig auf mögliche Gefahren untersucht), sie legte sich dann aber
schon bald auf die Decke neben den Küchentisch und döste ein wenig vor
sich hin, während wir am Küchentisch saßen.
Das
Toben im Garten fand sie dann wieder ganz toll und wir konnten nur
staunen, zu welchen Geschwindigkeiten dieser Hund fähig ist – und wie
sie es trotzdem immer schafft, rechtzeitig vor dem Zaun abzubremsen. Sie
hat zum Glück noch gar nicht den Versuch gemacht, unseren Garten durch
ein paar Löcher zu bereichern, der Kaninchenzaun war allerdings schon
interessanter. Sie ließ sich durch ein energisches Nein! vom
intensiveren Schnüffeln abbringen, was allerdings noch keine große
Kunst ist, da ich die Kaninchen zur Sicherheit erst einmal drin gelassen
hatte und das Gehege somit leer war... Aber es muss ja auch nicht alles
am ersten Tag sein.
Unserer
Nachbarin war Roberta zunächst sehr unheimlich (so von wegen der
Rasse...) aber nach ein paar Minuten Gesprächs über den Gartenzaun, in
dem wir erklärt haben, was für eine Nette unsere Roberta ist und dank
Robertas unbefangenem Wesen war das Eis schnell gebrochen und Roberta
erhielt sogar eine Einladung zum Joggen von eben dieser Nachbarin. Ab
gesehen davon, dass das ohnehin nicht geht, glaube ich auch nicht, dass
Roberta joggen toll fände – ich denke, das wäre ihr zu langweilig.
Später
kamen noch zwei Nachbarskinder vorbei, die Roberta kennen lernen
wollten. Unsere Robbe ließ die beiden ohne Probleme ins Haus und ließ
sich auch geduldig streicheln, fand die Kinder dann aber irgendwann
ziemlich langweilig und beschäftigte sich lieber mit ihrem Spielzeug
(wobei sie genau 5 Minuten brauchte, um die Quietsche im
Quietscheknochen kaputt zu beißen – ein neuer Rekord im Hause
Valentin!).
Die
einzige Regel im Haus, die Roberta überhaupt nicht gefällt, ist die,
dass Hunde nicht nach oben in den ersten Stock dürfen (unsere
Kleintiere danken uns diese Konsequenz und auch Roberta wird damit leben
können). Solange wir unten sind, interessiert sich die Robbe kaum für
die Treppe und es reicht ein einfaches Nein! beim Versuch
hinaufzugehen. Wenn wir nach oben gehen, möchte sie natürlich gerne
mit aber auch hier reicht ein deutliches Nein! Einmal dauerte es ihr zu
lange, bis wir wieder da waren und sie kam hinauf und schielte neugierig
ums Eck. Wir haben sie wieder runter geschickt und dann hat sie auch
brav unten gewartet. Wir achten darauf, dass wir nicht alle beide so
lange nach oben verschwinden und sie immer nur kurz warten muss.
Dafür
hat sie gleich am ersten Abend die zweite Regel geknackt, die bisher
besagte, dass Hund im Hause Valentin nicht auf das Sofa dürfen. Sie
schlief den ganzen Abend selig zwischen uns auf dem Sofa und ließ sich
kraulen, bis Christian mit ihr zur Gute-Nacht-Runde aufbrach. Nachts im
Dunkeln ist sie sehr wachsam aber auch etwas schreckhaft. Die
Nachbarskatze hätte sie auch nachts gerne gejagt und so dauerte der Rückweg
etwas länger, weil Christian konsequent jedes Mal stehen blieb, wenn
sie sich in die Leine hängte, bis sie bereit war, trotz Katzenalarm
ohne zu ziehen zu laufen. Sie wird es lernen!
15.
August 2003 – Kaninchentest
Ich
habe mit Roberta heute morgen einen ausgiebigen Spaziergang an der
Flexileine gemacht, der ihr offensichtlich viel Spaß gemacht hat. Wir
sind erst durch den Wald, dann über die Wiesen und schließlich
zwischen den abgeernteten Felder durch einen großen Bogen ums Dorf
gegangen. Während es mit der Flexileine im Wald und auf der Wiese
unheimlich gut ging, wurde der Teil des Spaziergangs, der an den Feldern
vorbei ging, reichlich anstrengend. Irgendwie findet Roberta Felder
unheimlich toll! Sie drehte unheimlich auf und wollte toben und rennen
– ein schwer zu lösendes Problem an der Leine. Und wenn sie aufdreht,
ist es auch recht schwierig, sie wieder auf „Normalmaß“ runter zu kühlen.
Ich habe sie immer dann, wenn es gar so wild wurde, herangerufen und
einen Moment absitzen lassen, was zumindest für einige Momente wieder
etwas mehr Ruhe in den Hund brachte. Dennoch hat sie sich mehrfach
verschätzt und ist mit großem Schwung in das Ende der Leine gerannt.
Da sie ja leider noch nicht ohne Leine laufen darf, haben wir ihr heute
erst einmal ein Geschirr gekauft, damit zumindest die Halswirbelsäule
entlastet ist. Eventuell werden wir eine lange Schleppleine anschaffen,
damit sie etwas besser über die Felder toben kann...
Im
Garten hatte Roberta heute ganz im Gegensatz zu gestern die Ruhe weg,
spazierte interessiert hier hin und dort hin und legte sich dann erst
einmal im Hof in die Sonne. Als es ihr da zu warm wurde, zog sie in ihr
Körbchen im Haus um. Die Idee, einen Nachmittagsspaziergang zu machen,
fand sie reichlich blöd, was sie uns auch deutlich zeigte: wir waren
extra ins Panzerübungsgelände gefahren (das ihr gestern so gut
gefallen hatte) aber sie trottete ein bis zwei Meter hinter uns her und
wollte bald wieder umkehren – bitteschön, kein Problem! Zu Hause
angekommen, schlief sie erst einmal ausgiebig. Überhaupt schläft sie
im Haus viel und ist sehr ruhig – man merkt kaum, dass sie da ist. Ab
und an kommt sie angetrottet, um sich ausgiebig kraulen zu lassen und
verschwindet dann wieder auf eine ihrer Decken, um weiter zu schlafen.
Gegen
Abend haben wir dann doch noch mit ihr den Kaninchentest gemacht: die
Kaninchen fanden es so langsam ziemlich unverschämt, dass sie nicht
rausgelassen wurden und randalierten im Stall...! Roberta hat erst gar
nicht gemerkt, dass hinter dem Zaun jetzt leckere Nager sind und ging
ein paar Mal dran vorbei. Erst als die Kaninchen ein Gatter mit lautem
Getöse umwarfen, wurde sie aufmerksam: sie stand vor dem Zaun und
betrachtete die Nager mit mäßigem Interesse. Nach einigen Momenten
habe ich sie dort weggeschickt und sie ging brav auf ihren
Lieblingsliegeplatz im Hof.
Später
sauste sie allerdings noch zwei Mal mit hohem Tempo an den Zaun, als sie
dort Geräusche hörte, aber obwohl die Kaninchen davon rannten, lies
sie sich wegschicken bzw. heranrufen. Ich musste nicht einmal aufstehen
und hingehen, obwohl wir bestimmt 10 Meter weit weg saßen. Sie macht
das eigentlich jetzt schon so gut, wie Rex seinerzeit nach einigen
Wochen Training! Unbeaufsichtigt darf sie natürlich noch nicht in den
Garten (wer weiß, sonst geht sie vielleicht doch mal über den
Zaun...), aber ich bin sehr optimistisch, dass das ganz gut klappen
wird.
16.
August 2003 – Roberta bekommt Besuch aus Hürth
Unsere
alte Zicke hat auf dem Morganspaziergang erst Tobi und dann Nero kennen
gelernt und beide gleich erst einmal angeblafft. Sie wollte zwar zunächst
schnüffeln, aber nach einem kurzen Moment hatte sie keine Lust mehr und
rüpelte die beiden völlig überraschten Rüden urplötzlich an. Ich
denke, da sollten wir dringend noch etwas an ihren guten Manieren
feilen...!
Roberta
ist noch keine drei Tage da und bekommt schon ihren ersten Besuch aus Hürth:
ihren früheren Betreuerinnen ließ ihre schnelle Vermittlung keine Ruhe
und sie wollten gerne sehen, wo die Robbe Berta so gelandet ist. Roberta
hat sich über den Besuch sehr gefreut und auch brav die ein oder andere
Fotoaktion über sich ergehen lassen. Im Gegensatz zu Rex findet Roberta
fotografiert werden ziemlich blöd und man muss etwas Geduld mitbringen,
da sie immer den Kopf wegdreht oder ganz einfach aus dem Bild
marschiert. Bei Kaffee und Pflaumenkuchen haben wir noch etwas über die
Robbe geplaudert, während es Roberta schon wieder langweilig wurde: sie
zog sich auf ein Sonnenplätzchen zurück und kam nur ab und an am Tisch
vorbei, um sich ein paar Streicheleinheiten abzuholen. Roberta hat ein
Spielseil mit Hartgummiball geschenkt bekommen und liebt dieses
Spielzeug sehr – heute Abend hat sie es sich extra mit viel Mühe aus
der Spielkiste gesucht, um darauf herumzukauen.
Zum
Nachmittagsspaziergang hatte sie, wie gestern auch, keine rechte Lust,
ging aber mit mäßiger Begeisterung dann doch eine kleine Runde mit.
Wir müssen mal sehen, wie viel Auslastung sie so braucht. Wir wollen
auf jeden Fall mit der Robbe auch in die Hundeschule gehen, damit sie
andere Hunde trifft und auch geistig etwas ausgelastet ist.
17.
August 2003 – Spaziergang mit neuer Ausrüstung
Wir
haben festgestellt, dass die 8-Meter-Flexileine für Spaziergänge über
die Felder einfach viel zu kurz ist: Roberta kann nicht richtig toben
und rennt ewig in das Ende der Leine. Das kann der Robbe nicht gut tun
und meine Arme schmerzen auch schon. Also hat die Robbe erst einmal ein
Geschirr bekommen, das sie etwas schonender bremst und außerdem haben
wir eine 15-Meter-Suchleine gekauft. Ich mache nun die Suchleine an
Robertas Geschirr fest und klinke die Flexileine in das Ende der
Suchleine ein und so hat die Robbe eine 23-Meter-Leine. Das klappt ganz
wunderbar. Man muss zwar immer etwas aufpassen, dass sich Roberta z.B.
beim Wälzen nicht eintüddelt und sie ggf. wieder enttüddeln, aber sie
hat deutlich mehr Bewegungsfreiheit. 20 Meter scheint auch so der Radius
zu sein, den sie von sich aus einhält: ich musste nie auf sie warten
und sie ist nur 3 Mal und da auch nur mit mäßigem Tempo nach vorne in
die Leine gelaufen. Bis sie ohne Leine laufen darf, ist das so wohl ein
recht fairer Kompromiss.
Wir
haben auch schon fleißig das zurückrufen mit Hier! geübt und es
klappt ohne Ablenkung recht gut, bei mittlerer Ablenkung (= spannendes
Mausloch) immer hin recht passabel, wenn man etwas lauter und strenger
im Ton wird. Überhaupt braucht Roberta einen deutlicheren Ton als Rex:
wenn man allzu freundlich ruft, wertet sie den Befehl mehr als Möglichkeit
und nicht als Verpflichtung und stellt die Ohren auf Durchzug... Zum Glück
haben wir rausgefunden, welche Leckerchen sie mag und so konnte die
Motivation etwas erhöht werden (zumal wir vor dem Frühstück unterwegs
waren...).
Und
wir haben einen Schäferhund getroffen – ein ganz süßes, schüchternes
Mädel. Man hatte uns ja im Tierheim schon gesagt, dass Roberta keine
Schäferhunde mag und so habe ich sie bei Fuß gehen lassen. Als wir
etwa noch 3 Meter weg waren, bellte Roberta los, sprang in die Leine und
machte ein Theater, dass Rex in seinen besten Tagen vor Neid hätte
erblassen lassen. Allerdings lässt sie sich ins Sitz! donnern
und reagiert auch auf den Schnauzengriff relativ gut. Ich musste sie
zwar drei Mal korrigieren, aber dann blieb sie immerhin sitzen, ich
konnte mich in Ruhe mit der Besitzerin der Schäferhündin unterhalten und
Roberta beschränkte sich auf ein Brummen, als die Schäferhündin langsam
davon zog. Zicke!
So
nett Roberta hier im Dorf aufgenommen worden ist, so sehr müssen wir in
unserer Familie gegen die Vorurteile kämpfen. Meine Familie findet
Roberta hässlich (ich schiebe das auf die schlechten Bilder aus
Tierheimtagen...L)
und per Rasse latent gefährlich. Ich hoffe, Roberta wird mit diesen
Vorurteilen gründlich aufräumen und alle um die kleine Zehe wickeln,
wenn sie die Robbe erst persönlich kennen lernen.
Für
uns ist es immer noch neu, dass wir nun einen Hund haben, der Fremde ins
Haus lässt. Heute kamen zwei meiner Kollegen, um ihren Kampfhasen nebst
Meerschwein abzuholen, die bei uns in Pflege waren. Roberta hat erst ein
Mal kurz gewufft, als die Beiden auf’s Tor zu gingen aber als wir die
Fremden freundlich begrüßten, wedelte sie sofort los und ließ sich
streicheln und kraulen.
19.
August 2003 – Ausgesperrt!
Roberta
ist es heute gelungen, uns aus unserem Haus auszusperren. Seit Roberta
bei uns eingezogen ist, ist die Fußmatte direkt hinter der Haustür ihr
absoluter Lieblingsplatz – vor allem, wenn die Sonne durch die
Scheiben hereinscheint. Als wir die Robbe heute alleine zu Hause
gelassen haben, hat sie sich auch gleich dort auf der Matte zu einem
Schläfchen zusammen gerollt. Leider hat sie die Angewohnheit, ihre
Decken zu einem großen Berg zusammen zu scharren und sich darauf zu
legen und natürlich machte Madam das auch mit der Fußmatte... Als wir
nach Hause kamen, fanden wir eine friedlich schlafende Roberta auf einem
großen Turm, den sie aus der 1,20x0,70 großen Fußmatte liebevoll
gebaut hatte. Sie sprang sofort wedelnd auf, als sie uns entdeckte und
wunderte sich gehörig, warum wir die Tür nicht aufmachten: genau das
konnten wir dank ihrer Bautätigkeit nämlich nicht mehr! Der Fußmattenberg
haftete mit der Gummiunterseite ganz prima auf den Fliesen und ließ
sich nicht zurück schieben und die Tür ging nur wenige Zentimeter auf,
bevor sie sich mit der Matte verkeilte. Super! Wir probierten eine ganze
Weile herum und überlegten schon, ob wir vielleicht irgendwo ein
Fenster auf Kipp gelassen hätten oder ob sich einer von uns durch das
Kellerfenster quetschen könnte (ein wirklich illusorischer Gedanke...J).
Schließlich gelang es uns aber doch, den Berg wenigstens so weit
zusammen zu drücken, dass die Tür etwas weiter aufging und ich mich
(mit viel Mühe und einigen blauen Flecken) durch den Spalt zwängen
konnte. Roberta hatte mittlerweile den Spaß an diesem Spiel verloren
und begrüßte uns nur flüchtig, bevor sie in den Garten entschwand...
23.
August 2003 – Besuch bei Rexis Lieblingstante
Rex und
meine Tante, das war eine ganz dicke Freundschaft! Meine Tante – die
eigentlich Angst vor großen Hunden hat – mochte unseren Dicken sofort
und Rex kam ebenfalls in Rekordzeit zu dem Schluss, dass er hier eine
echte Verbündete im Kampf gegen unsere Futtervorschriften gefunden hatte
und so entwickelte sich zwischen den Beiden über die Jahre eine
gegenseitige Liebe und Kameradschaft.
Nun
sollte also auch Roberta der Lieblingstante vorgestellt werden. So große
Sorgen uns das Bekanntmachen mit neuen Leuten bei Rex immer gemacht hat,
so einfach sollte es eigentlich mit Roberta sein. Leider stand die
Begegnung von Anfang an unter einem ungünstigen Stern: meine Tante
hatte bereits zu Rexis Lebzeiten deutlich gemacht, dass sie einen
„Kampfhund“ nie akzeptieren würde und als Roberta bei uns einzog,
war sie fest davon überzeugt, dass sie so einen Hund niemals mögen würde.
Mit entsprechend mulmigem Gefühl machten wir uns auf die weite Reise
und hofften auf Robertas Charme. Kurz vor Ankunft gingen wir mit Roberta
noch ein Stück spazieren, damit sie ruhiger und ausgeglichener ankommt,
aber bloß nicht zu weit: Roberta sollte auf gar keinen Fall bei der
Ankunft hecheln – dann sieht ihr Maul so groß aus und man sieht ihre
Zähne... Kurz, sie sollte so wenig wie möglich nach „Kampfhund“
aussehen. Alle waren reichlich nervös: meine Tante, weil sie befürchtete,
der gefährliche Hund würde sie tagelang in Angst und Schrecken
versetzen (schließlich wurde Roberta nur uns zu liebe mit eingeladen)
und wir, weil wir uns Sorgen machten, meine Tante könnte Roberta
vielleicht wirklich nicht mögen auch wenn sich die Robbe von der besten
Seite zeigt.
Nur
Roberta war unbekümmert und fröhlich wie immer...! Als die Tür
aufging, marschierte sie ganz selbstverständlich an der verdutzten
Tante vorbei, untersuchte die gesamte Wohnung, wedelte die ganze Zeit
und ließ sich schließlich dazu herab, auch bei der Tante mal um eine
kurze Streicheleinheit anzustupsen. Dann legte sie sich im Flur ab, als
hätte sie schon immer hier gewohnt und sah so friedlich und zufrieden
aus, dass das erste Eis sofort gebrochen war. Roberta brauchte noch
genau einen Tag, bis sie beim Fernsehen neben meiner Tante auf dem Sofa
lag und sich von ihr kraulen und verwöhnen ließ. Warum haben wir uns
eigentlich solche Sorgen gemacht? Klappt doch alles ganz prima!
Roberta
begrüßte auch die Freundinnen meiner Tante, die am nächsten Tag zum
Englischlernen kamen, ausgesprochen freundlich. Allerdings meinte die
Robbe, sie müsste ausgerechnet dann mit ihrem Quietschspielzeug spielen
und musste etwas abgelenkt werden (und leider fand sie auch gerade die
weiße Hose einer der Damen geeignet um daran hochzuspringen –
peinlich...).
Wir haben
drei wirklich schöne Tage zusammen in Aalen verbracht und allesamt die
Zeit sehr genossen. Und mir
ist ein wirklich großer Stein vom Herzen gefallen...!
Leider
sind die restlichen Einträge in Robertas Tagebuch 2003 einem
Systemabsturz zum Opfer gefallen, wir werden jedoch versuchen, einiges
zu rekonstruieren!