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2006

 

 

12. April 2006 – Endlich Neuigkeiten

14. April 2006 – Timmi wird operiert

22. April 2006 – Kurzurlaub

20. Mai 2006 – Klassenfahrt und Agility

04. Juni 2006 – Kuh und eine kleine Panne

8. November 2006 - Bauchschmerzen

11. November 2006 - kranke Hunde

12. November 2006 - Noch nicht wieder fit

19. November 2006 - Regenwetter

29. November 2006 - alle sind krank!

14. Dezember 2006 - laues Frühlingswetter

16. Dezember 2006 - schlechtes Benehmen im Wartezimmer

 

 

 

12. April 2006 – Endlich Neuigkeiten

 

So, nun gibt es endlich wieder Neuigkeiten von Roberta und Timmi. 

Hier hat sich in den letzten Wochen unendlich viel getan und so blieb für viel (private) Arbeit am PC einfach keine Zeit. Es ist in der Zwischenzeit eine neue website unserer Schule entstanden, also bitte schaut alle mal unter www.urbecker-kreativ.de rein! Das hat unendlich viel Zeit gekostet und die verbleibende Zeit habe ich lieber meinen Hunden als der website gewidmet - dennoch wird ab jetzt alles wieder besser, versprochen... Der zarte Hinweis im Gästebuch hat heute mein schlechtes Gewissen aktiviert und ich mache mich umgehend an die Arbeit!

Tja, ansonsten ist passiert, was wir schon lange befürchtet hatten: Christian wurde arbeitslos, hat nun aber zum Glück wieder eine Arbeit gefunden - allerdings muss er jetzt eine Stunde Fahrtzeit hinnehmen. Für die Hunde hat sich die Situation damit bedeutend verschlechtert: Christian kann nicht mehr mal eben in der Mittagspause ausgedehnte Spaziergänge mit den beiden machen und auch das schöne Bürohunddasein hat sich nun erledigt. Unsere zwei Fellnasen sind nun drauf angewiesen, dass ich pünktlich nach Hause kann, was allerdings auch nicht immer geht. Dann hetze ich schon mal in einer Pause schnell nach Hause und lasse die Hunde kurz raus, muss dann aber eben öfter einmal doch länger arbeiten und die Hunde sind deutlich länger allein zu Hause. Das ist natürlich alles andere als ideal, aber momentan geht es einfach nicht anders... Wenigstens konnte ich erreichen, dass die Hunde an Konferenztagen mit in die Schule können und somit dann nicht den ganzen Tag alleine sind. Auch wenn die beiden die Konferenzen eher langweilig finden, können sie wenigsten dabei sein und verschlafen die Zeit unter dem Tisch. 

Unsere Roberta kränkelt leider wieder. Zwar ist ihr Rücken deutlich besser geworden aber seit einigen Monaten hat sie öfter Durchfall und es ist noch nicht klar, warum. Wir haben schon eine Blutuntersuchung machen lassen, bei der allerdings nicht viel herausgekommen ist. Auch die Ultraschalluntersuchung des Darms ergab keinen Befund und unser Tierarzt ist etwas ratlos. Seit gestern hat sie nun schon wieder Durchfall (davor war tatsächlich einmal 4 Wochen Ruhe...) und so hat sie heute eine Spritze bekommen und muss morgen noch einmal hin. Geplant ist jetzt noch eine Biopsie im Enddarm, um eine eventuelle chronische Entzündung abzuklären. Eventuell liegt auch eine Futtermittelunverträglichkeit vor. Dann stünde wieder einmal ein Wechsel des Futters an - eine nicht ganz einfach Sache bei Robertas allergischen Hautreaktionen auf einen Futterwechsel. Es bliebe uns dann eigentlich nur noch ein (natürlich sehr teures) Spezialfutter - bei den Futtermengen, die unsere beiden Hunde verbrauchen, hoffe ich sehr, dass es nicht nötig sein wird, ich kann es mir eigentlich momentan überhaupt nicht leisten...

Ansonsten haben die Agilitykurse von Timmi und Roberta nach der Winterpause wieder angefangen und beide Hunde sind mit Feuereifer bei der Sache! Roberta ist in einer neuen Gruppe mit vielen großen schwarzen Hunden und hat sich trotzdem sehr manierlich benommen und nicht gemeckert - auf dem Hundeplatz findet sie einfach alles toll! 

Leider ist sie auf einem Spaziergang zu einer fremden (angeleinten) Hündin gelaufen und hat sich mit dieser gestritten. Ich hatte sie abgeleint, weil sie mit Lara spielen wollte und habe die andere Hündin überhaupt nicht kommen sehen. Zwar war die Sache zwischen den beiden Hündinnen nicht mehr als eine Fellzieherei und der anderen Hündin ist gar nichts passiert und Berta hatte nur zwei Minilöcher hinter dem Ohr aber dennoch war das richtiger Mist, zumal sich die Besitzerin der anderen Hündin eine blutige Schramme am Daumen geholt hat, als sie zwischen die Hunde gegriffen hat (keine sehr schlaue Idee...!). Ich weiß nicht, welche der beiden Hündinnen schließlich den Daumen erwischt hat, aber ich vermute, es war die andere Hündin: Roberta hielt diese nämlich an der Halswolle fest und wollte nicht loslassen, während die andere Hündin - zurecht völlig genervt - um sich geschnappt hat. Leider hat die Besitzerin der anderen Hündin diese sehr kurz an der Leine gehalten und an ihr gezerrt, statt sie loszulassen (dann wäre überhaupt nichts passiert), so dass es zu der Verletzung kommen konnte. Zum Glück ist nicht viel passiert, der Daumen wurde nur verbunden...

Auf der anderen Seite kennt sie mittlerweile einige Hunde, mit denen sie sehr gut auskommt und manchmal sogar spielt. Meistens sind das sehr junge und zurückhaltende Hunde, die sie ohnehin nicht so recht ernst nimmt aber immer hin hat sie jetzt mehr Sozialkontakte und ist nicht mehr so unsicher, wenn andere Hunde mit ihr spielen wollen. Vor einigen Tagen sind wir recht ausgiebig mit zwei jungen Neufundländerhündinnen (Dino, 2 Jahre und Amanda, 13 Monate) spazieren gegangen und nachdem sie zunächst recht grummelig reagiert hat, entspannte sie sich immer mehr und lief nachher sehr schön ohne Leine mit. Die beiden Hündinnen haben sie mehrfach angespielt und ich habe Roberta dann eben immer sofort zu mir gepfiffen, wenn es ihr zu dicht wurde und sie anfing, den Pelz zu stellen und zu grummeln und das ging recht gut und stressfrei. 

Timmi ist momentan etwas hormongesteuert und entsprechend unausstehlich: mehrere Hündinnen im Dorf sind läufig. Unser kleiner Held hatte also für Tage die Nahrungsaufnahme komplett eingestellt und wann immer es ihm möglich war laut fiepend den Posten an der Haustür bezogen. Auf den Spaziergängen müssen wir zur Zeit höllisch aufpassen, dass der kleine Casanova sich nicht aus dem Staub macht und der Damenwelt hinterher  rennt. Anfang dieser Woche ist er mir bei einem Spaziergang über die Felder entwischt und ich konnte ihn im Stall des nächsten Bauernhofes abholen. Zum Glück war Cleo, die läufige Dame des Hauses, von ihren Besitzern ins Haus gesperrt worden, so dass wir nicht damit zu rechnen haben, dass Timmi für Nachwuchs gesorgt hat. Ich hätte ihm das Fell über die Ohren ziehen können...!

 

Gerade sind wir vom Spaziergang im strömenden Regen zurück gekommen. Beide Hunde waren ohnehin schon so durchnässt, dass ich die Gelegenheit genutzt und sie in die Badewanne verfrachtet habe. Das lieben sie zwar nicht besonders - vor allem Timmi leidet immer ausgesprochen lautstark - aber damit ist endlich auch der leichte Kuhstallmief, den die beiden sich auf den frischgedüngten Feldern geholt haben (beide zählen Im-Dreck-wälzen zu ihren Hobbies) auch wieder runter. So, bestimmt habe ich jede Menge vergessen zu erzählen aber für heute ist erst einmal Schluss. Aber immerhin habe ich den festen Vorsatz, jetzt doch wieder regelmäßiger Tagebuch zu führen!

 

 

14. April 2006 – Timmi wird operiert

 

Was für ein Tag! Gestern war ich mit Roberta noch einmal beim Tierarzt, damit sie noch eine Spritze wegen ihres Durchfalls bekommt und hatte Timmi mitgenommen. Er hat rund um seinen Po kleine gutartige Tumore, von denen vor einiger Zeit einer aufgegangen war und geblutet hatte. Das ist eigentlich nicht so schlimm und es bestand kein Handlungsbedarf. Nun blutete dieser Tumor aber immer mal wieder ein bisschen vor sich hin und das war dann schon nicht mehr so gut. Also musste Timmi mit zum Tierarzt. Unsere Tierärztin sah sich das ganze an und war etwas besorgt, weil der Tumor prall gefüllt war und plötzlich platzen konnte. Da diese Dinger sehr gut durchblutet sind, kann das zu enormem Blutverlust und einer Not-OP führen. Sie wollte es gerne operieren. Wir wollen gerne am Samstag für ein paar Tage zu meiner Familie fahren. Nun war die Frage, tragen wir das Risiko noch ein paar Tage oder nehmen wir einen frisch operierten Hund mit... 

Timmi nahm uns die Entscheidung ab: die Tumore sind so rund um seinen Po tief eingewachsen und umfassen den ganzen Schließmuskel, dass eine Entfernung nicht so recht in Frage kommt: es wäre eine Riesensache und etwas heikel, weil nicht klar ist, ob der Schließmuskel dann noch funktioniert. Also wurden die Dinger nun aufgeschnitten und entleert und anschließend wieder vernäht. Es hat wohl bei der kurzen OP ordentlich geblutet und war absolut nötig. Natürlich besteht nun die Gefahr, dass sich die Tumore wieder füllen aber ich hoffe, das wird, wenn überhaupt, sehr lange dauern. Timmi bekam so nur eine Kurznarkose für etwa 10 Minuten und hat nun einen genähten Po mit einer dicken Verbandnaht drauf, was ihn aber überhaupt nicht beeinträchtigt, er ist schon wieder topfit. 

Gestern hatte ich den armen kleinen Kerl direkt nach der OP mit in die Schule genommen, da ich dringend noch in den Schulzoo musste. Ich wollte ihn natürlich auf keinen Fall alleine lassen und trug ihn samt Decke in unsere Bücherei, den einzigen Ort mit Fußbodenheizung und immer muckelig warm. Der Hausmeister wollte Timmi im Auge haben, solange ich im Zoo war. Soweit der Plan. Ich ließ den armen, kleinen, ach so geschwächten und sicher noch benommenen Hund für etwa 2 Minuten aus den Augen, um im Flur (etwa 4 Meter entfernt) noch etwas mit dem Hausmeister zu besprechen und drehe mich wieder um, da ist unser dreister kleiner Zwerg schon abgehauen! Ich fand ihn quietschfidel und putzmunter im Keller auf fröhlicher Mäusejagd, ganz der alte Rabauke, stocktaub für meine Rufe und blitzschnell in allen Ecken!!! Es geht ihm also wieder richtig gut.

Ich habe schon ernsthaft erwogen, mich bei Gelegenheit öfter mit Roberta einfach so einmal für eine Stunde ins Wartezimmer des Tierarztes zu setzen: es ist ein klasse Abschalttraining für Roberta. Sie geht ja ausgesprochen gerne zum Tierarzt und ist recht entspannt im Wartezimmer und es kommen immer jede Menge Hunde herein, die sich sehr nah bei ihr aufhalten ohne an ihr rumzuschnüffeln. Je öfter wir da sind, desto ruhiger bleibt sie, auch wenn für sie typische "Feindbilder" hereinkommen. Man muss die Trainingstunden nehmen, wie sie kommen...

 

 

22. April 2006 – Kurzurlaub

 

Die Tage bei meiner Familie haben uns allen richtig gut getan: die Hunde bekamen viele schöne Spaziergänge, eine  Menge Streicheleinheiten und haben die Zeit auch in vollen Zügen genossen. Leider hatte Roberta für 3 Tage ziemliche Bauchschmerzen, so dass sie Tabletten bekommen musste und nicht lange laufen konnte. Erfreulicherweise war sie dann aber am Freitag wieder richtig fit und tobte ausgelassen über die Felder. Nun sind wir wieder wohlbehalten zu Hause angekommen und waren gleich am ersten Tag beim Tierarzt: Berta hat eine Blasenentzündung! 

 

 

20. Mai 2006 – Klassenfahrt und Agility

 

Die Hunde haben eine harte Woche hinter sich: ich war eine Woche mit meiner Klasse auf Klassenfahrt und die Hunde hatten leider in dieser Zeit nur ein Notprogramm. Da Christian den ganzen Tag arbeiten musste, kam Daniel netterweise jeden Mittag einmal kurz für eine halbe Stunde vorbei, um die Hunde in den Garten zu lassen. Einen schönen Spaziergang mit Apportiertraining gab es dann immer erst abends, wenn Christian von der Arbeit wieder da war. 

Dafür sind beide Hunde nach der langen Winterpause wieder jede Woche beim Agility. Beiden macht es einen Riesenspaß und es ist schön zu sehen, wie vor allem Roberta aufblüht, wenn es auf den Hundeplatz geht. Sie liebt Agility, auch wenn sie wegen ihrer Rückenprobleme viele Übungen auslassen muss. Dort kann sie dann sogar sehr dicht zwischen all den anderen Hunden sitzen und auf ihren Einsatz warten. Der Hundeplatz ist für sie sehr positiv besetzt und sie fühlt sich dort sehr sicher, so dass sie sich nicht einmal aufregt, wenn einer der anderen Hunde einmal auf sie zustürmt oder dicht vorbei rennt - Dinge, die sie überall sonst mit einem Gezeter kommentieren würde. Timmi liebt vor allem den Tunnel und - man höre und staune - die A-Wand, obwohl er hier immer einen Riesenanlauf braucht, um es bis oben hin zu schaffen und nicht ab der Hälfte wieder rückwärts runter zu rutschen. Hingegen findet er Sprünge absolut überflüssig und blöd... 

Ansonsten haben die Hunde in den letzten Wochen viel in der Sonne gelegen und waren nur abends zu größeren Unternehmungen bereit. Vor allem Roberta geht bei wärmeren Temperaturen mittags oder nachmittags gar nicht gerne spazieren. Dafür genießt sie ein Sonnenbad im Garten um so mehr. Heute regnet es - schon wieder ein Grund für meinen großen Hund, das Haus nur ausgesprochen widerwillig zu verlassen, sie hasst Regen!

 

04. Juni 2006 – Kühe und eine kleine Panne

Gestern haben wir uns einmal eine ganz neue Gegend für unseren Morgenspaziergang ausgesucht und sind an einem Offenstall mit jeder Menge Kühen vorbei gekommen. Dort konnte man bis an die Kühe heran und wir beschlossen, eine kleine Trainingseinheit in Sachen Kühe für Roberta einzulegen. Roberta fand die Kühe ausgesprochen bedrohlich, lehnte sich eng an meine Beine und blaffte zwei Mal kurz in Richtung Kühe. Christian ging dann zu einer Kuh hin und streichelte sie, was beide Hunde ausgesprochen bedrohlich fanden und Timmi fiepste und Berta noch einmal kurz blaffte. Die Kühe ließen sich überhaupt nicht aus der Ruhe bringen und so entspannten sich auch die Hunde nach einiger Zeit etwas. Als Roberta schließlich etwa einen Meter von der Kuh entfernt lieber am Boden herumschnüffeln statt die Kuh im Auge behalten wollte und deutlich entspannter war, sind wir dann gegangen. Für die Dicke war es eine gute Übung!

Leider gab es für meinen großen Hund noch eine kleine Panne beim Einsteigen in Christians Auto: sie stand schon im Auto und ich wollte die Klappe zumachen. Gerade als sich die Klappe schloss, fing Roberta an, mit dem Schwanz zu wedeln und klemmte sich den Schwanz in der Heckklappe ein und quietschte ganz fürchterlich! Zum Glück ist aber weiter nichts passiert, die Schwanzspitze hat keine Macke und war auch direkt danach nicht mehr schmerzempfindlich. Glück gehabt!

 

 

8. November 2006 - Bauchschmerzen

 

Die Hunde waren heute Nachmittag mit in der Schule und haben in meinem Büro unter dem Schreibtisch geschlafen. Da anschließend auch noch Konferenz war, dauerte es etwas länger. In der Mittagspause waren wir nur relativ kurz spazieren gewesen aber da schien mir Timmi schon nicht so recht fit zu sein. Als wir abends nach Hause kamen, war er definitiv nicht fit und lag ziemlich matt in seinem Körbchen. Fressen wollte er auch nicht recht und das Stehen schien ihm schwer zu fallen. Als ich ihm leicht unter den Bauch fasste, um zu sehen, ob er vielleicht Bauchschmerzen hat, quietschte er auch sofort, schoss herum und biss mich kräftig in die Hand (daraufhin hätte ich am liebsten kräftig gequietscht - zwar blutete es nicht, aber es ist ein gehöriger blauer Fleck und es tat doch ordentlich weh...). Also haben wir direkt beim Tierarzt angerufen, gerade zum Ende der Sprechzeit. Die Untersuchung ergab eine ordentliche Verstopfung und der Kleine hat eine Spritze bekommen. Am weiteren Abend ging es ihm deutlich besser und ich hoffe, er ist morgen wieder fit.

Ich hoffe doch sehr, er lernt auch noch, nicht so schnell mit den Zähnen dabei zu sein - Roberta käme es nie in den Sinn zu schnappen, egal wie weh es tut!

 

 

11. November 2006 - kranke Hunde

 

Nach dem die Beiden gestern noch topfit waren, kränkeln sie heute: Roberta mag nicht fressen und bricht und Timmi hat Durchfall! Wahrscheinlich geht ein Virus rum... Wir werden den Tag morgen abwarten und gegebenenfalls am Montag zum Tierarzt gehen.

 

 

12. November 2006 - Noch nicht wieder fit

 

Leider sind beide Hunde noch nicht wieder fit: Roberta hat heute nacht noch einmal in ihre Decke gekoddert und Timmi hatte auf der Fahrt zum Mittagsspaziergang ein kleines Durchfallhäufchen ins Auto gemacht! Zum Glück nur auf die Decke und die Hundematratze. Nun läuft die Waschmaschine schon den ganzen Morgen und ich wasche alle Decken und Matratzenbezüge durch... Futter gibt es heute erst einmal noch nicht und wir werden morgen mal mit etwas Huhn und Reis anfangen und - falls es nicht deutlich besser ist - auf jeden Fall beim Tierarzt vorbei schauen.

 

 

19. November 2006 - Regenwetter

 

Nachdem die Hunde jetzt wieder beide fit sind, hat uns das Herbstwetter eingeholt: es gießt wie aus Kübeln und das schon den ganzen Tag. Die erste schwierige Entscheidung hatten die Hunde demnach schon kurz nach dem Aufstehen zu fällen. Beiden wollten gerne für eine kurze Pinkelrunde in den Garten, als aber die Haustür aufging, blieben erst einmal beide stehen und schauten sich missmutig den Regen an. Timmi sauste nach ein paar Sekunden dennoch hinaus, pinkelte schnell unter den Baum und kam sofort wieder hereingerannt. Roberta schaute sich das Mistwetter unschlüssig etwas länger an, drehte sich dann entschlossen um und trottete wieder in ihren Korb, um noch eine Runde zu schlafen.

Viel genützt hat es dennoch nicht: eine morgendliche Regenrunde und eine nachmittägliche Nieselrunde sorgten dafür, dass die Beiden ordentlich nass wurden. Immerhin hat Christian sie anschließend trocken gefönt...

 

 

29. November 2006 - alle sind krank!

 

Uns hat es heftig erwischt: ich habe eine Erkältung über Wochen verschleppt und liege nun mit einer Lungenentzündung zu Hause rum, Timmi fing gestern mit leichtem Durchfall an und heute hat es Roberta ebenfalls - super!

Dennoch haben wir gerade recht gemütlich einen schönen Spaziergang an der frischen Luft unternommen und werden nun wieder zu unserer momentan bevorzugten Tagesbeschäftigung übergehen: das Sofa warmhalten...

 

 

14. Dezember 2006 - laues Frühlingswetter

 

Der Winter ist dieses Jahr noch nicht so richtig da gewesen und momentan haben wir ein laues Frühlingswetter. Die Hunde genießen die Spaziergänge aus vollen Zügen und sind kaum zu bremsen. Roberta findet es natürlich toll, dass man in dem weichen Boden noch so herrlich nach Mäusen buddeln kann! Auch das Futterbeuteltraining der beiden Hunde läuft sehr gut: Timmi hat so langsam richtig Spaß an der Sache. Vor allem, wenn er im Wald oder im Gebüsch nach dem Beutel suchen kann, ist er sehr ausdauernd und Feuer und Flamme. Roberta ist ja ohnehin immer um jede Beschäftigung dankbar und liebt die Jagd nach dem Beutel sehr, sie blüht richtig auf, wenn sie arbeiten darf und macht ihre Sache einfach super. Sie begreift auch neue Übungen sehr schnell und ist einfach mit unbändiger Arbeitsfreude (und Fressgier) bei der Sache!

Nach einem ausgiebigen Spaziergang mit vielen Apportieraufgaben sind beide Hunde dann auch richtig k.o. und rollen sich zufrieden in ihren Körben zusammen...

 

 

16. Dezember 2006 - schlechtes Benehmen im Wartezimmer

 

Roberta hat eine Blasenentzündung, weshalb wir wieder einmal beim Tierarzt waren. Gerade gestern war Timmi dort zur alljährlichen Impfung und ich hatte mich mit der Tierärztin und der Helferin noch darüber unterhalten, dass unser gesamter Zoo in letzter Zeit erstaunlich gesund ist und wir schon wochenlang nicht da waren... Das war wahrscheinlich ein Fehler :-) !

Im Wartezimmer war es recht voll und in dem engen Raum saßen immerhin sechs andere Hunde, darunter ein sehr großer schwarzer Hoverwart und eine beige, etwas vorlaute, große Hündin und das war dann doch zuviel für Bertas Nerven: beim Reinkommen mussten wir genau zwischen den beiden durch und Roberta wuffte doch tatsächlich kurz los. Schade, das hat sie schon ganz lange nicht mehr gemacht. Im Anschluss wurde dann die beige Hündin, die direkt neben uns saß, noch einige Male kurz angebrummt und erst nach ein paar Minuten, als Berta klar war, dass keiner der Hunde zu ihr hinkommt, entspannte sich die Dicke und legte auch den Kopf ab.

Beim Tierarzt drin war sie gut gelaunt wie eh und je - sie liebt einfach alle Tierärzte! Eine Urinprobe - bei unserer markierfreudigen Berta eine leichte Übung - bestätigte den Verdacht Blasenentzündung. Mit ein paar Tabletten sollte das Problem Blasenentzündung eigentlich in den Griff zu bekommen sein.

 

 

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